Frobenkiez: Anwohnerinnen und Anwohner über die Probleme mit der Transfrauen-Prostitution
Die Berliner Vereine GLADT, Hydra, Subway, Treberhilfe und TransInterQueer riefen gemeinsam für den 4. September 2009 zu einer Demonstration gegen Gewalt an Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter in Schöneberg auf. Anlass waren mehrere gewalttätige Übergriffe in den letzten Wochen auf dem Teil der Frobenstraße, der als Transenstrich bekannt ist. Die Veranstalter wollten mit ihrer Kundgebung ein Zeichen der Solidarität setzen. Treffpunkt war die Ecke Froben-/Bülowstraße in Schöneberg, wo seit über 100 Jahren angeschafft wird. Dokumentation des Demoaufrufes: “Stoppt die Gewalt gegen Sex-Arbeiterinnen in der Frobenstraße In der Nacht vom 5. auf den 6. August 2009, also vor ziemlich genau einem Monat, ist an der Ecke Froben- und Bülowstraße kurz vor Mitternacht eine Sexarbeiterin durch einen Messer-Angriff so schwer verletzt worden, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Bereits einige Tage zuvor hatte eine zahlenmäßig große Gruppe junger Männer aus der Nachbarschaft begonnen, die Frauen zu beleidigen und mit Eisenstangen, Baseballschlägern, Flaschen und anderen Gegenständen zu bedrohen. Seitdem wurden weitere Menschen leicht, zum Teil aber auch sehr schwer verletzt. Zum Alltag in der Frobenstraße gehören insbesondere die Erfahrungen von Trans*-Frauen, die beinahe jede Nacht angepöbelt und körperlich angegangen werden. Einerseits gelten sie Freiern als «exotisch» und so mancher nimmt lange Wege auf sich, um zur Frobenstraße zu gelangen. Andererseits sind sie aber …
Rezitation: Clemens von Ramin Vergleichsrezitation: Günther Grass Link: www.youtube.com Vergleichsrezitation: Fritz Stavenhagen mehr deutsche Lyrik zum hören: www.deutschelyrik.de oder bei Facebook: www.facebook.com Link: www.youtube.com Text: Du siehst, wohin du siehst, nur Eitelkeit auf Erden. Was dieser heute baut, reißt jener morgen ein; Wo jetzund Städte stehn, wird eine Wiese sein, Auf der ein Schäferskind wird spielen mit den Herden; Was jetzund prächtig blüht, soll bald zertreten werden; Was jetzt so pocht und trotzt, ist morgen Asch und Bein; Nichts ist, das ewig sei, kein Erz, kein Marmorstein. Jetzt lacht das Glück uns an, bald donnern die Beschwerden. Der hohen Taten Ruhm muss wie ein Traum vergehn. Soll denn das Spiel der Zeit, der leichte Mensch, bestehn? Ach, was ist alles dies, was wir vor köstlich achten, Als schlechte Nichtigkeit, als Schatten, Staub und Wind, Als eine Wiesenblum, die man nicht wieder find’t! Noch will, was ewig ist, kein einig Mensch betrachten. Bilder: Spitzweg, Carl: Ägyptische Denkmäler Spitzweg, Carl: Der Alchimist Spitzweg, Carl: Der gähnende Klausner Spitzweg, Carl: Der Witwer Spitzweg, Carl: Ein Besuch Spitzweg, Carl: Ägyptische Denkmäler
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